Florenz

Zu Besuch bei den Medicis

Nirgends auf der Welt gibt es eine solche Dichte an Kunst und Architektur der Renaissance wie in Florenz. Aber auch moderne Museen und zauberhafte Gärten locken in die vielleicht schönste Stadt Italiens. Von Wien, Salzburg oder München erreichen Sie nach einer Nacht im Nightjet entspannt und ausgeruht den Hauptbahnhof Santa Maria Novella in der Innenstadt. Das ist auch gut so, denn Sie haben einiges vor sich.

Bauarbeiten im Sommer 2024

An vielen Wochenenden im Jahr 2024 sowie täglich von 8. Juni bis 7. September 2024 kann die Destination Florenz aufgrund einer Streckensperre in Italien nicht mit dem Nightjet angefahren werden. Ersatzweise werden die NJ 40233/40294 (ab/bis Wien) und NJ 295/294 (ab/bis München) über Bologna und Rimini nach Rom bzw. retour geführt. Reisende nach/ab Florenz können zwischen Bologna und Florenz das Angebot der Trenitalia nutzen. Bitte beachten Sie die aktuellen Fahrpläne für Ihren Reisetermin.

Sehenswürdigkeiten

Den Rundgang durch die Altstadt (centro storico) startet man am besten gleich frühmorgens, wenn die meisten Tourist:innen noch schlafen. Vom Domplatz mit der eindrucksvollen Cattedrale di Santa Maria del Fiore, dem romanischen Baptisterium und dem schlanken Campanile von Giotto geht es weiter zum weltlichen Mittelpunkt der Stadt, der wunderschönen Piazza della Signorina mit ihren Brunnen, Skulpturen und historischen Bauten.

Wer keine Lust hat, alle Sehenswürdigkeiten gezielt abzuklappern, kommt im centro storico trotzdem auf seine Rechnung: Die Altstadt ist ein Kunstwerk für sich.

Michelangelo, da Vinci oder Boticelli warten in den Uffizien, der Accademia di Belle Arti, dem Museo Nazionale del Bargello, dem Museo dell’Opera del Duomo oder dem Palazzo Pitti auf einen Besuch. Aber auch zahlreiche private Galerien, Werkstätten und kleine Ateliers locken, teilweise kann man den Künstler:innen sogar bei der Arbeit zusehen.

Am besten erholt man sich jetzt in einem der vielen wunderschönen Parks und Gärten, die die toskanische Metropole zu bieten hat. Nach dem Aufstieg zum Giardino Bardini oder in den Giardini Boboli hat man eine gigantische Aussicht auf die Stadt und es ist schön ruhig. Unbedingt gesehen haben sollte man auch noch die Renaissancepaläste. Zum Beispiel den Palazzo Rucellai und natürlich den Palazzo Medici Riccardi. Immerhin ist es zu einem guten Teil dieser berühmten Dynastie und ihrem Reichtum zu verdanken, dass Florenz heute eine der schönsten Städte Italiens - wenn nicht sogar der Welt - ist.

Das Fresko in der Kuppel von Santa Maria del Fiore